Nautilus Diving Bali

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Wissenswertes über die Nautilus

Die Tauchbasis

Wir haben den Namen NAUTILUS für unsere Tauchbasis gewählt, weil Taucher ihre Tarrierung auf die gleiche Art kontrollieren wie das Meereslebewesen ‚Nautilus’ (d.h. durch befüllen und entleeren von Luftkammern).

Die Muschel

Nautiliden (Perlboote) sind die einzigen Vertreter der Gatttung Kopffüsser, deren Knochenstruktur des Körpers zu einer äusseren Schale modifiziert wurde. Das Tier selbst „bewohnt“ immer nur die letzte Kammer, die zugleich auch die jüngste ist. Durch die Schale ist eine schnelle Fortbewegung ausgeschlossen; entsprechend bewegen sich Perlboote immer in einer wippenden Art mit weniger als zwei Zentimetern pro Sekunde fort. Darüber hinaus besitzen die Tiere eine so genannte Haube, mit der sie das Gehäuse verschließen können. Die Schale ist dreischichtig: unter dem äußeren Periostracum, dem Schalenhäutchen aus dem Glykoprotein Conchin, liegt die äußere Prismenschicht (Ostracum) aus prismatischem Aragonit. Die innere Schicht, das Hypostracum, besteht wie die Septen aus Perlmutt. Das Gehäuse ist Druckbeständig bis zu einer Tiefe von 800 m. Das auffallendste Merkmal ist die aufgerollte Schale, deren Innenraum gekammert ist. Die Kammern sind durch Zwischenwände (Septen) voneinander getrennt. Zentral durch diese Kammern führt ein so genannter Siphunculus (auch Sipho), der die Kammern mit Gas versorgt und so eine Regulation des Auftriebs ermöglicht. Die Oberflächenfärbung der Schale macht das Tier im Wasser nahezu unsichtbar. Von oben gesehen ist die Färbung dunkel und mit unregelmäßigen Streifen durchsetzt, die das Tier in das Dunkel des tiefen Wassers unter ihm einblendet. Im Gegensatz dazu ist die Unterseite fast vollständig weiß gefärbt und lässt sich somit kaum vom helleren Wasser nahe der Meeresoberfläche unterscheiden. Die Form der Nautilusschale stellt eine perfektesten Beispiele einer natürlichen logarithmischen Spirale dar. (Fälschlicherweise wird seine Form manchmal auch als goldene Spirale bezeichnet.)

Die Nautilus

Perlboote besitzen weit mehr Tentakeln oder Cirren als alle anderen Kopffüßer. Die Männchen besitzen dabei etwa 60, die Weibchen 90 Fangarme. Sie sind kranzförmig am Kopf befestigt und umstehen die Mundöffnung. Anders als etwa bei Kalmaren sind die Tentakeln nicht mit Saugnäpfen versehen, um Beute festzuhalten; die Tentakeln sondern ein klebriges Sekret ab. Nautilus Pompilius ist der grösste Vertreter dieser Art. In West-Australien können sie einen Durchmesser von bis zu 26,8 cm errreichen, wobei die meisten Nautiliden nicht grösser als 20 cm werden. Nautilus Macromphalus ist der kleinste Vertreter, dessen Durchmesser normalerweise lediglich bis zu 16 cm misst. Tarrierung und Bewegung Um sich fortzubewegen, lässt die Nautilus Wasser durch das Hyponom in die äussere Kammer einströmen und bedient sich dadurch einer Art Düsenantrieb.. Wenn Wasser sich in der Kammer befindet, entzieht ihm das s.g. Siphuncel Salz, welches ins Blut der Nautilus diffundiert. Um seine Tarrierung zu kontrollieren leitet das Tier durch osmotisches pumpen Gas oder Flüssigkeit in die Camerae entlang des Siphuncels. Diese Art der Tarrierungskontrolle limitiert die Nautilus in seinem Lebensraum, da sie unter extrem hohem hydrostaischem Druck nicht funktionfähig ist. Gewöhnlich halten sich die Tiere in Tiefen von etwa 300 Metern auf, sie können bis zu 650 Meter tief tauchen und kommen nachts zur Eiablage in flachere Gewässer bis zu einer Tiefe von 100 Metern. Das Gehäuse kann einem Umgebungsdruck bis zu einer Tiefe von 800 m standhalten. Ernährung und Sinnesorgane Sie ernähren sich als nächtliche Räuber vor allem von kleinen Krebsen, aber auch von Aas und selten von kleinen Fischen. Tagsüber verstecken sich die Tiere in der Regel. Da die Nautilus für Schwimmbewegung nur einen sehr geringen Energiebedarf hat, erfolgt eine Nahrungsaufnahme lediglich einmal pro Monat. Im Gegensatz zu anderen Kopffüssern, deren Sehvermögen normalerweise hoch entwickelt ist, hat die Nautilus eine stark eingeschränkte optische Wahrnehmung, auf grund einer unzulänglich entwickelten Lochlinse, durch die Wasser ins Auge eindringen kann. Es wird vermutet, dass das Tier wegen des geringen optischen Wahrnehmungsvermögens seinen Geruchssinn verwendet, um passende Geschlechtspartner zur Fortpflanzung zu finden. Fortpflanzung und Lebensdauer Die Nautiliden gelten als geschlechtsdimorph. Die Männchen haben vier Tentakel, die sie zu einem Organ umformen, dem Spadix, das während der Paarung Sperma in den s.g. Mantel des Weibchens einströmen lässt. Nautiliden vermehren sich durch Eiablage. Weibchen legen die befruchteten Eier im Flachwasser an Felsen ab, wo sie in acht bis zwölf Monaten zu 30 mm grossen Jungtieren heranreifen. Die Lebendauer einer Nautilus beträgt bis zu 20 Jahren, was für Kopffüsser ein aussergewöhnlich hohes Alter bedeutet. Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Nautilus

Die Spirale


Die logarithmische Spirale hat eine Reihe einzigartiger Eigenschaften, weshalb sie von einem ihrer größten Liebhaber, Jakob Bernoulli, auch als spira mirabilis („wundersame Spirale“) bezeichnet wurde. In der belebten Natur finden sich zahlreiche Beispiele logarithmischer Spiralen mit diversen Steigungen, wie beispielsweise durch Wachstum entstandene Schneckenhäuser, die Anordnung von Kernen in der Blüte einer Sonnenblume oder das Gehäuse einer Nautilus. Der Erzählung nach war es ein Wunsch Jakob Bernoullis, dass seine geliebte logarithmische Spirale mit der Inschrift eadem mutata resurgo („Verwandelt kehr’ ich als dieselbe wieder“) auf seinen Grabstein eingemeißelt werden sollte. Der zuständige Steinmetz meißelte nach dem Tod Bernoullis zwar eine Spirale auf dessen Grabstein, allerdings handelte es sich (vermutlich aus Unwissenheit oder um sich Arbeit zu sparen) um eine Archimedische Spirale, für die keine der genannten Eigenschaften zutrifft. Bernoullis Grabstein kann noch heute im Kreuzgang des Münsters zu Basel besichtigt werden. Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Logarithmic_spiral

Die Goldene Spirale


Es gibt mehrere verschiedene Arten von Spiralen, die zwar Näherungsweise, aber nicht identisch mit einer Goldenen Spirale sind. Ein Goldenes Rechteck lässt sich in ein Quadrat und ein weiteres Goldenes Rechteck zerlegen. Durch wiederholte Teilung erhält man eine Figur, in die sich eine gewisse logarithmische Spirale einzeichnen lässt, die Goldene Spirale. Sie wird oft durch eine Folge von Viertelkreisen approximiert. Ihr Radius ändert sich bei jeder 90°-Drehung um den Faktor φ (Darstellung oben links). Eine weitere Annäherung ist eine Fibonacci Spirale, die nicht wirklich eine logarithmische Spirale ist. Pro Vierteldrehung dehnt sie sich nicht um φ aus, sondern um einen sich verändernden Faktor entsprechend einer Fibonacci-Reihe. Eine Fibonacci-Spirale und eine Goldene Spirale sind sich in ihrem Erscheinungsbild sehr ähnlich, allerdings nicht identisch. (Darstellung oben rechts) Die schneckenförmigen Kalkgehäuse einiger Tierarten haben eine ähnliche Steigung, wie beispielsweise das der Nautilus. Bei den meisten dieser Tierarten ist die Steigung jedoch eher geringer. In der Natur gibt es weitere Erscheinungsformen einer logarithmischen Spirale, wie z. B. die Arme einer Sternen-Galaxi oder die Blüte einer Sonnenblume. Gelegentlich wird behautet, das Gehäuse der Nautilus dehne sich den Regeln einer Goldenen Spirale folgend aus und sei daher ebenfalls durch eine Fibonacci-Reihe darzustellen. In Wirklichkeit entspricht das Wachstumsverhalten einer Nautilusschale einer logarithmischen Spirale, die leicht von einer Goldenen Spirale abweicht. Diese Art des Wachstums erlaubt es dem Organismus in einer konstanten Art zu wachsen, ohne seine Erscheinungsform zu verändern. Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Golden_spiral

Der Mythos

Als die Argonauten sich auf ihrem Segelschiff Argo auf die Suche nach dem Goldenen Fliess machten, wurde der zu segelnden Kurs von einem Seemann berechnet, dessen Name NAVTILOS war, was Navigator bedeutet. NAVTILOS wurde in römisches Latein als Nautilus übersetzt.
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